geschichte

Die Wurzeln

Die SATEL Film ist eine österreichische Firmengründung mit legendären Wurzeln. Sie gehen auf Alexander "Sascha" Kolowrat zurück, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Sascha-Film" eine der ältesten europäischen Filmproduktionen gründete und in der Stumm- und frühen Tonfilmzeit Pionierarbeit leistete. Die wohl berühmteste Produktion der "Sascha-Film" war, neben den Monumentalfilmen "Sodom und Gomorrha" oder "Die Sklavenkönigin", vor allem "Café Electric" (1927), das Spielfilmdebut von Marlene Dietrich und Willi Forst.

Die Gründung der Satel Film

1971 gründete der damalige Sascha-Film Gesellschafter Michael Wolkenstein zusammen mit dem Elektronikkonzern Philips-Polygram und der österreichischen Creditanstalt die Satel Film in Wien. Bis 1999 war Philips-Polygram Hauptgesellschafter der Satel. Als sich Philips 1999 grundsätzlich aus dem Filmgeschäft zurückzog, übernahm die deutsche Bavaria-Film diese Anteile. 35 Jahre lang - von 1971 bis 2006 führte Michael Wolkenstein die Firma. Seit 1. Jänner 2007 ist Heinrich Ambrosch geschäftsführender Gesellschafter.

35 Jahre bewegte Film- und Fernsehgeschichte

Kinofilme, TV-Movies und Fernsehserien, Dokumentarfilme, Industrie- und Werbefilme - das Portfolio der Satel Film umfaßt das ganze Spektrum bewegter Bilder und ist eine leidenschaftliche Erfolgsgeschichte, die von zahlreichen internationalen Auszeichnungen belegt wird. Kinofilme wie "38 - Auch das war Wien" (R: Wolfgang Glück), "Das weite Land" (R: Luc Bondy), "Den Tüchtigen gehört die Welt" (R: Peter Patzak), "Der Schüler Gerber" (R: Wolfgang Glück), "Die Ministranten" (R: Wolfram Paulus), "Die Skorpionfrau" (R: Susanne Zanke), "Geschichten aus dem Wienerwald" (R: Maximilian Schell), "Kassbach" (R: Peter Patzak), "Kieselsteine" (R: Lukas Stepanik), "Krambambuli" (R: Xaver Schwarzenberger) "Mario und der Zauberer" (R: Klaus Maria Brandauer) zählen zu den heimischen Klassikern.

Unter den zahlreichen Dokumentar-Produktionen der Satel Film finden sich Portraits über Ödön von Horvath, Felix Mitterer, Italo Svevo, Fréderik Chopin, Johann Strauß, Emmerich Kalman, Friedrich Gulda, John Huston und viele andere dokumentarische Arbeiten. Besondere Erfahrung kann die Satel Film im Serien-Bereich vorweisen - vom legendären "Kottan ermittelt" über die "Piefke-Saga", "Helmi - Schau genau", "Köpfe - österreichische Erfinder", "Tom und die Biberbande", "Geschichten aus Österreich", "Der Sonne entgegen", "Aufgegabelt in Österreich", "Iris und Violetta" bis zu "Schloßhotel Orth", "SOKO Donau/Wien" und "Mitten im Achten".

Auf der Auftragsliste der Satel standen und stehen prominente europäische Fernsehsender - ARD, ARTE, Arts & Entertainment, BR, CBS, France 2, France 3, Granada TV, KRO, Mediaset MTV, NDR, ORF, PRO7, RAI 1, RAI 2, SAT 1, SWF, WDR, Yorkshire TV, ZDF.

Die Satel Film GmbH heute

Seit Jänner 2007 ist Heinrich Ambrosch alleiniger Geschäftsführer der Satel Film GmbH. Tochtergesellschaften der Satel sind die Almaro Film- und TV-Produktions- und Vertriebs GmbH, Arabella Film-, Musik- und Buch Verlag GesmbH und ACT-Media TV-Produktionsservice GmbH. Die Satel Film ist Mitglied des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten - AAFP, in dem Heinrich Ambrosch zum Vorstand zählt.

Die Satel-Gruppe

Der Firmenstandort in Wien ist Hauptsitz der SATEL Gruppe.

Die SATEL Gruppe umfaßt folgende Gesellschaften:

SATEL Film GmbH Linzer Straße 375, A-1140 Wien

ALMARO Film- und TV-Produktions- und Vertriebs GmbH
Bavaria Film Platz 7, Halle 44a/1, D-82031 Geiselgasteig

ARABELLA Film-, Musik- und Buch Verlag GesmbH
Linzer Straße 375, A-1140 Wien

ACT Media TV-Produktionsservice GmbH +43 (1) 886 17 18 DW 5550
Speisingerstr. 121-127, A-1230 Wien

Die Leistungen der Satel Film